{"id":2101,"date":"2020-09-10T10:11:10","date_gmt":"2020-09-10T08:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ambulanzzentrum-schweinfurt.de\/wp\/?p=2101"},"modified":"2020-08-13T10:13:03","modified_gmt":"2020-08-13T08:13:03","slug":"gesunder-tee-fit-in-den-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ambulanzzentrum-schweinfurt.de\/wp\/gesunder-tee-fit-in-den-tag\/","title":{"rendered":"Gesunder Tee &#8211; fit in den Tag"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jeder wei\u00df, dass Magen-Darm-Tee gute Wirkungen auf das Darmsystem hat. W\u00e4ren Magen und Darm in Ordnung, w\u00fcrde aber niemand zu solchen Teesorten greifen. Die Rede soll hier jedoch von Gr\u00fcntee und Co. sein. Was sagt ein Gastroenterologe dazu?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Darmtrakt &#8211; ein unbekanntes Terrain<\/strong><\/p>\n<p>Wer gesund bleiben m\u00f6chte, sollte sich beizeiten um das Darmsystem k\u00fcmmern. Hier liegt nicht nur die Zentrale des selbstst\u00e4ndig arbeitenden Bauchgehirns. Gro\u00dfe Teile des menschlichen Immunsystems liegen im Darmbiom. Au\u00dferdem findet hier die Verwertung lebenswichtiger N\u00e4hrstoffe statt. Doch der Darm vieler Menschen ist gestresst. Seine Bed\u00fcrfnisse interessieren die Menschen oft nicht besonders.<\/p>\n<p>Fast jeder Deutsche hat irgendwann mit Verstopfung oder Durchf\u00e4llen, mit Resorptionsst\u00f6rungen, Divertikulitis oder Reizdarm-Beschwerden zu tun. Viele Menschen nehmen lieber Tabletten, statt die Ern\u00e4hrungsweise zu \u00e4ndern. Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Darmkrebs treten geh\u00e4uft auf. Vieles davon h\u00e4tte eine ballaststoffhaltige und darmgesunde Ern\u00e4hrungsweise verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Stattdessen sind hastig eingenommene Mahlzeiten, geringe Nahrungsqualit\u00e4t und ein Mangel an Nahrungsvielfalt normal. Die fatale Wirkung von Reizstoffen wie Kaffee, Alkohol, Zuckerhaltigem, Konservierungsstoffen, Pestizide oder Schwermetallen auf die Darmschleimh\u00e4ute wird untersch\u00e4tzt. Dazu addieren sich Fl\u00fcssigkeitsdefizite und chronischer Bewegungsmangel.<\/p>\n<p><strong>Profitiert die Darmgesundheit von Tee?<\/strong><\/p>\n<p>Mancher Gastroenterologe bejaht das &#8211; vorausgesetzt, es wird die richtige Tee-Sorte gew\u00e4hlt. Denn nicht alle Teesorten sind f\u00fcr die Darmgesundheit gleicherma\u00dfen wirksam. Ben\u00f6tigt werden die Bitterstoffe. Diese sind in vielen Gr\u00fcntee-Sorten und in sogenannten Bittertees enthalten. Neben einer gesunden Ern\u00e4hrungsweise kann das Trinken von Tee durchaus zur Vorbeugung und Unterst\u00fctzung des Darmsystems dienen.<\/p>\n<p>Der Darm ist ein hochkomplexes System. Ihm ist nicht umsonst ein autonom arbeitendes &#8222;Bauchgehirn&#8220; zugeordnet. Um das Darmsystem effektiv zu unterst\u00fctzen, sollte jeder t\u00e4glich Gr\u00fcntee trinken. Einmal w\u00f6chentlich sollten Gesundheitsbewusste sich zu einem potenten Bittertee durchringen. Wichtig ist, dass die getrunkenen Teesorten qualitativ hochwertig sind und keine Schadstoffe enthalten.<\/p>\n<p><strong>Welche Gr\u00fcntees sind darmgesund?<\/strong><\/p>\n<p>Im Gr\u00fcntee sind neben Gerbstoffen auch Flavonoide und diverse Antioxidantien enthalten. Es handelt sich dabei beispielsweise um Flavone, Flavonole, Katechine, und Antocyanidine. Au\u00dferdem enthalten Gr\u00fcntees Aminos\u00e4uren, kleine Mengen Fetts\u00e4uren, Vitamine und Mineralstoffe. Ideal f\u00fcr die Darmgesundheit sind Gr\u00fcntees der Sorten Sencha, Gyokuro, Bancha und Matcha.<\/p>\n<p><strong>Welche Bittertees sind empfehlenswert?<\/strong><\/p>\n<p>Viele Menschen sind empfindlich gegen\u00fcber Bitterstoffen. Doch Bitterstoffe f\u00f6rdern die Verdauung. Sie regen den Speichelfluss, den Gallenfluss und die Bildung von Magens\u00e4ure an. Sie aktivieren die Leber, stimulieren die darmspezifischen Immunzellen und unterst\u00fctzen die Resorption von N\u00e4hrstoffen. Die Entleerung des Magens wird beschleunigt. Selbst das vegetative Nervensystem profitiert von Bittertees. Was aber sind Tees, die gen\u00fcgend Bitterstoffe enthalten?<\/p>\n<p>Kaum jemand hierzulande kennt den s\u00fcdafrikanischen Krebsbuschtee oder den asiatischen Kuding-Tee. Mancher kennt immerhin Enzianwurzel-Tee. Um den bitteren Krebsbusch-Tee zu trinken, kann dieser mit Rooibusch-Tee gemischt werden. Auch wenn der Bittertee-Genuss weniger angenehm ist: Krebsbuschtee gilt als krebshemmend und verdauungsf\u00f6rdernd. Kuding-Tee sorgt durch seine Inhaltsstoffe f\u00fcr die bessere Aufnahme von Gr\u00fcntee-Katechinen. Diese beugen Krebserkrankungen vor.<\/p>\n<p><strong>Was ist beim Genuss von Bittertees zu beachten?<\/strong><\/p>\n<p>Krebsbuschtee und Kuding-Tee k\u00f6nnen w\u00f6chentlich oder t\u00e4glich getrunken werden. Enzianwurzeltee hat einen hohen Bittergehalt. Dieser vertr\u00e4gt sich nicht mit Darmgeschw\u00fcren. Gegebenenfalls sollte ein Gastroenterologe zur H\u00e4ufigkeit befragt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder wei\u00df, dass Magen-Darm-Tee gute Wirkungen auf das Darmsystem hat. W\u00e4ren Magen und Darm in Ordnung, w\u00fcrde aber niemand zu solchen Teesorten greifen. Die Rede soll hier jedoch von Gr\u00fcntee und Co. sein. Was sagt ein Gastroenterologe dazu? Der Darmtrakt &#8211; ein unbekanntes Terrain Wer gesund bleiben m\u00f6chte, sollte sich beizeiten um das Darmsystem k\u00fcmmern. 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